Bayerischer Fotopreis

Das fotografische Handwerk spielt in Bayern und speziell in München eine historisch gewachsene und besonders signifikante Rolle. Vor diesem Hintergrund entstand der Danner Foto-Preis. Er richtet sich an den professionellen Nachwuchs – etwa an Vertreter des Fotodesign, an Grafikdesigner, an Foto-Ingenieure, an konzeptuell arbeitende Lichtbildner u.ä. Ausstellung und Publikation bilden einen festen Bestandteil der Prämierung, über die eine fachlich qualifizierte Jury entscheidet. Der Wettbewerb und seine Teilnehmer zeigen auf beeindruckende Weise, wie technische Perfektion und künstlerische Ausdruckskraft miteinander verschmelzen müssen, um hochwertige Ergebnisse zu erzielen: Fotografie allein bleibt Dokumentation, in der Verbindung aber mit einer gelungenen ästhetischen Komposition wird daraus eine künstlerische Arbeit.

Mit dem Fotopreis widmet sich die Stiftung einem Bereich, der dem Kunsthandwerk zugerechnet wird und gleichzeitig unangefochten als Kunst anerkannt ist. Als der Fotopreis im Jahr 1983 ins Leben gerufen wurde, galt er in Form eines Stipendiums in erster Linie dem Fotografennachwuchs.

Dieses Fotostipendium war damals eines der ersten seiner Art in der Bundesrepublik, inzwischen hat dieses Vorbild erfreulicherweise eine Reihe von Nachahmern gefunden. Ziel des Wettbewerbs ist es, begabte junge Fotografen in ihrer Entwicklung zu fördern und ihnen ein Fundament für ihre berufliche Praxis zu verschaffen.

Zur Zeit arbeitet die Stiftung an einer neuen Konzeption des Bayer. Fotopreises, die auf eine stärkere Internationalität verbunden mit einer weiteren Steigerung der künstlerischen Qualität abzielt.

 

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